Globales Lernen und Umweltbildung: Es geht ums UND!

 Workshop „Globales Lernen und Umweltbildung: Es geht ums UND!

Praxisbeispiele zum Thema nachhaltige Ernährung“

 

Die ANU Rheinland-Pfalz lädt Sie in Kooperation mit dem Entwicklungspolitischen Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz (ELAN) e.V. und der Bürgerstiftung Pfalz zu einem Perspektivwechsel ein: Sie erhalten konkrete Anregungen, wie die eigene Bildungsarbeit Elemente beider Konzepte erfolgreich vereinen kann sowie Anstöße zum Aufbau regionaler Kooperationen.

 

Der eintägige Workshop findet statt am 5. September in Mainz und am 7. September in Trier.


Nationaler Aktionsplan Bildung für nachhaltige Entwicklung veröffentlicht

Die Mitglieder der Nationalen Plattform haben am 20.06.2017 den Nationalen Aktionsplan Bildung für nachhaltige Entwicklung verabschiedet. Der Aktionsplan ist ein zentraler Baustein des deutschen Beitrags zur Umsetzung des UNESCO-Weltaktionsprogramms. Mit seiner Verabschiedung haben wir einen Meilenstein bei der strukturellen Verankerung von BNE in allen Bildungsbereichen erreicht. Denn damit liegt erstmals ein bundesweiter Aktionsplan vor, der von Bund, Ländern und Kommunen sowie von Akteuren aus der Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Bildung gleichermaßen unterstützt wird.

Dass dies gelungen ist, liegt auch am Engagement und Einsatz vielfältiger Akteure und ihrer Zusammenarbeit mit den Fachforen und der regen Teilnahme an der Online-Konsultation.

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Nationaler Aktionsplan für BNE
Nationaler_Aktionsplan_Bildung_fuer_nach
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Landeskongress

„Bildung für nachhaltige Entwicklung - Zukunftsperspektiven für Rheinland-Pfalz“ - Konsequenzen und Impulse

Nachhaltige Entwicklung ist ohne Bildung für nachhaltige Entwicklung nicht zu erreichen. Deshalb müssen finanzielle Ressourcen bereitgestellt werden und vor allem Multiplikatorinnen und Multiplikatoren als „Change Agents“ qualifiziert werden. Das ist ein Fazit des Landeskongresses über die Zukunftsperspektiven von BNE in Rheinland-Pfalz, an dem 250 engagierte Menschen aus dem Elementarbereich, der Schule, der außerschulischen Bildung und von Universitäten teilnahmen.

 

Angesichts knapper werdenden Ressourcen, dem Schwinden der biologischen Vielfalt und wachsender Ungleichheit will Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) die Aneignung von Kompetenzen und Werten ermöglichen, die auf ein Umdenken und gesellschaftlichen Wandel zielen.

 

Bildung für nachhaltige Entwicklung müsse zum integralen Bestandteil für den Wandel werden, betonte Umweltministerin Ulrike Höfken. Deswegen sei BNE durch eine Landeskonzeption als Querschnittsaufgabe in allen Bildungsbereichen zu verankern - von der KITA über die Schule bis hinein in die Hochschulen, in die allgemeine Fort- und Weiterbildung, in die außerschulische Bildung, die berufliche Bildung, die informelle Bildung und Erwachsenenbildung. In Fachforen wurde nun diskutiert, wie BNE in der Bildungspraxis umgesetzt wird.

Mit der „Zukunftskonzeption BNE 2015+“ hat Rheinland-Pfalz als erstes Bundesland die Vorgaben des Weltaktionsplans der UNESCO 2015-2019 aufgegriffen.

 

Veranstaltet wurde der Kongress von der Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Rheinland-Pfalz (ANU) gemeinsam mit dem Umweltministerium, der Universität Koblenz-Landau und dem Pädagogischen Landesinstitut.

  

Eine Dokumentation des Landeskongresses wird demnächst auf dieser Homepage zu finden sein.

 


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