ANU-Bundestagung am 06.12.2019 in Frankfurt/M.

Fachtag "Postwachstum und Klimaschutz"

Es ist nicht zu übersehen, dass Klimaschutz und nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen im bestehenden Wirtschaftssystem in seiner jetzigen Form an Grenzen kommen und wir uns - auch in der außerschulischen Umweltbildung und BNE - umfassende Fragen stellen müssen: Wie können wir die Suche nach Pfaden unterstützen, die innerhalb unserer Demokratie zu einem nachhaltigen Wirtschaften führen, das auch Suffizienz belohnt? Wie können Bildungsinstitutionen mit ihrem eigenen Betrieb, zum Beispiel bei der Verpflegung der Gäste, als Vorbilder für nachhaltiges Wirtschaften öffentlichkeitswirksam voran gehen? Am Freitag, 6. Dezember bieten wir bei unserem Fachtag „Postwachstum und Klimaschutz“ Impulse hierzu und laden Sie herzlich zum Gedankenaustausch nach Frankfurt/M. ins Ökohaus ein. Im Anschluss findet von 14 bis 17 Uhr die ANU-Mitgliederversammlung statt.

 

Weitere Informationen zur Tagung und zur Anmeldung finden Sie hier.


Pressemeldung der ANU-RLP vom 21.09.2019

Bildung für nachhaltige Entwicklung muss  in der Biodiversitätsstrategie des Landes verstärkt zum Tragen kommen

 

Das ist das Fazit der Landestagung „Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und Biodiversität“ am 20. September 2019 in Worms

Die Studientagung, die die ANU Rheinland-Pfalz im Auftrage des Ministeriums für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten durchführte, hat aufgezeigt, wie das Themenfeld „Biologische Vielfalt“ verstärkt mit dem Anliegen einer Bildung für eine nachhaltige Entwicklung verknüpft werden kann. In den Beiträgen der Tagung und in sieben Workshops wurden Anregungen gegeben, wie die Biodiversitätsstrategie des Landes um den Bildungsaspekt ergänzt werden kann.

Zwar fordert die Biodiversitätsstrategie des Landes Rheinland-Pfalz die Nutzung der Programme und Strukturen der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) und des „Weltaktionsprogrammes Bildung für Nachhaltige Entwicklung“, um Projekte mit dem Schwerpunkt biologische Vielfalt im Rahmen von BNE zu entwickeln, aber die Umsetzung bleibt auf Projekte und einzelne Vorhaben beschränkt. Die 120 Teilnehmenden der Tagung forderten eine stärkere Verankerung von Bildungsaspekten in der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes und eine breitere Umsetzung  in der Praxis.


CO2 - Kompensationsmaßnahme zur ANU-Tagung vom 20.09.2019

Während am 20. September 2019 im Rahmen der Fridays For Future-Bewegung weltweit junge wie alte Menschen für den Klimaschutz und eine bessere Zukunft protestierten, fand in Worms die Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft für Natur- und Umweltbildung Rheinland-Pfalz, kurz ANU, statt.

Obwohl nun die Teilnehmenden nicht demonstrieren gingen, sondern stattdessen, meist mit dem Auto, durch Rheinland-Pfalz zur Tagung fuhren, soll ein kleiner Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden. Die bei An- und Abfahrt entstandenen Emissionen sollen durch die Unterstützung von Aufforstungsprojekten kompensiert werden.

Wenn die rund 120 Teilnehmenden der Tagung im Durchschnitt 100 km mit dem Auto anreisen, so verbrauchen sie pro Teilnehmerin/Teilnehmer für Hin- und Rückfahrt durchschnittlich 15 Liter Kraftstoff. Für die Gesamtzahl der Teilnehmenden ergibt das einen Verbrauch von rund 1.800 Litern Kraftstoff auf einer Gesamtwegstrecke von 2.400 km. Bei der Verbrennung des Kraftstoffes entstehen 4.176 kg des Treibhausgases Kohlenstoffdioxid.

Diese CO2- Emissionen könnten durch 9 Bäume kompensiert werden.

 

Die ANU Rheinland-Pfalz möchte dafür zwei Baumpflanzprojekte mit unterschiedlichen Initiatoren unterstützen.

Im Hinblick auf die Förderung von politischem und ökologischem Engagement von Kindern und Jugendlichen geht ein Teil der Spende an die Organisation „Plant for the Planet“. Ziel dieser Kinder- und Jugendorganisation ist es, 1.000 Milliarden Bäume zu pflanzen, aktuell einen Teil davon auf der Halbinsel Yucatán in Mexiko. Darüber hinaus wird Bildungsarbeit geleistet, Akademien werden organisiert und Kampagnen gestartet, bei denen sich alles um Aufforstung und Klimaschutz dreht.

Der zweite Teil der Spende soll einem Projekt der Organisation Naturefund e.V. zugute kommen. Der Verein erwirbt weltweit Flächen und forstet sie in Kooperation mit ortsansässigen Organisationen auf. Hier soll ein Projekt in Costa Rica unterstützt werden, bei dem systematisch Bäume gepflanzt werden, so dass einzelne Waldinseln wieder miteinander verbunden werden können und der Lebensraum der dort lebenden Arten maßgeblich vergrößert wird. Diese „grüne Klimabrücke“ entsteht in Zusammenarbeit mit der Beuth Hochschule für Technik Berlin und der Fundación de Universidad de Golfito.

Wir hoffen, dass schon bald ein paar neue Bäume gepflanzt werden und heranwachsen können.


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