Die jüngste Friedensnobelpreisträgerin 

Mit dem Kamishibai, einem Erzähltheater, vermittelten wir die Geschichte von Malala aus Pakistan. Malala wünscht sich einen magischen Stift, mit dem sie ihre Träume verwirklichen kann. Das Recht in die Schule zu gehen wird ihr verwehrt, weil sie ein Mädchen ist. Statt eines magischen Stifts nimmt Malala einen richtigen Stift zur Hand und schreibt auf, was sie bedrückt. Und Menschen von überall her beginnen, dies zu lesen. 

Malala Yousafzai ist die jüngste Nobelpreisträgerin aller Zeiten. Sie ist eine internationale Ikone für das Recht auf Bildung. In den Bildern ihres Buches erzählt sie die Geschichte ihrer Kindheit in einem kriegsgeplagten Land, in dem die Hoffnung nicht verloren gehen darf. 

 

Das SDG 4 steht für inklusive, gleichberechtigte und hochwertige Bildung und die Möglichkeiten lebenslangen Lernens. Malala steht für dieses Ziel: „So lasst uns denn den Kampf aufnehmen gegen Analphabetismus, Armut und Terror und dazu unsere Bücher und Stifte in die Hand nehmen. Sie sind unsere wirksamsten Waffen. Ein Kind, ein Lehrer, ein Stift und ein Buch können die Welt verändern. Bildung ist die einzige Lösung. Bildung steht am Anfang von allem.“ (Malala Yousafzai, Kinderrechtsaktivistin und Friedensnobelpreisträgerin).

Die Kinder erfuhren, dass es nicht selbstverständlich ist, wie in Deutschland jeden Tag zur Schule zu gehen. Sie erschlossen sich, was es heißt, dass weltweit ungefähr jedes sechste Kind keine Schule besucht. Für die betroffenen Kinder bedeutet das, dass sie nur über wenig Wissen verfügen und oft weder lesen, schreiben noch rechnen lernen. 

Die Gruppen gestalteten in Kleingruppen Plakate zu verschiedenen Fragen. Was hat dich an Malala besonders beeindruckt? Was würdest du mit einem magischen Stift verändern wollen? Die Ergebnisse der Plakate wurden von den Kleingruppen im Plenum vorgestellt.  

 

Foto Quelle: Nord-Süd-Verlag